Ein Trainings-Feldbuch
Begleiter durch den Alltag
Ruhig · Klar · Wiederholbar
Die folgenden Übungen bilden den festen Aufbau. Sie werden nicht als Phasen verstanden, sondern als wiederkehrende Aufgaben, die über die fünf Level immer stabiler werden.
Die Befehle bleiben kurz, eindeutig und werden von beiden Personen gleich verwendet. Die Tabelle zeigt pro Befehl die Bedeutung, den typischen Einsatz und die wichtigste Regel für den Alltag.
Aufmerksamkeit und Orientierung zur führenden Person.
EinsatzName einmal ruhig sagen. Wenn Hope euch wahrnehmen, anschauen oder sich an euch orientieren soll.
WichtigDer Name wird nie als Schimpfwort benutzt.
Exakter Trainingsmarker.
EinsatzKurz und präzise im richtigen Moment. Markiert punktgenau das richtige Verhalten. Danach folgt direkt ein Goodie.
WichtigYess ist kein allgemeines Lob, sondern ein sauberer Marker.
Ruhige Bestätigung.
EinsatzRuhig, langsam und nicht aufputschend. Bestätigt Ruhe, Orientierung, Entspannung und gutes Alltagsverhalten.
WichtigGuet soll Hope im Zustand halten, nicht hochfahren.
Freigabe und Auflösung.
EinsatzKlar sagen, danach Bewegung erlauben. Beendet Sit, Stay, Nästli, Down, Korb, Tür, Auto und kontrolliertes Warten.
WichtigHalteübungen enden nicht von selbst, sondern mit Free.
Bewusster Blickkontakt und Orientierung.
EinsatzHand zu dir, ruhige Körperhaltung. Bei Unsicherheit, Ablenkung, Katzen, Leine, Türen und schwierigen Situationen.
WichtigFokus ist die Alternative zu Fixieren, Ziehen oder selbstständigem Entscheiden.
Abbruchsignal.
EinsatzRuhig und bestimmt, nicht laut. Nicht weiter, nicht nehmen, nicht jagen, nicht fixieren, Verhalten abbrechen.
WichtigNach Stopp folgt fast immer eine klare Alternative.
Rückruf.
EinsatzPfeifen oder klares Back. Hope kommt sofort zur führenden Person zurück.
WichtigBack darf nie negativ enden.
Kontrollierte Führposition neben dem Menschen.
EinsatzGanze Hand Richtung anzeigen. Für kurze, konzentrierte Sequenzen, enge Wege und Begegnungen.
WichtigHie ist kein ganzer Spaziergang, sondern eine präzise Führposition.
Hinsetzen und sitzen bleiben.
EinsatzGanze Hand push anzeigen. Vor Türen, Futter, Auto, Strasse, Besuch oder kurzen Warte-Situationen.
WichtigSit gilt bis Free.
Aktuelle Position halten.
EinsatzRuhiges Haltesignal. Wenn Hope sitzen, liegen oder stehen bleiben soll.
WichtigZuerst Dauer, dann Distanz, dann Ablenkung steigern.
Auf Decke, Bett oder Platz gehen und dort bleiben.
EinsatzEin Finger Richtung anzeigen. Ruhezone zu Hause, bei Besuch, Essen, Katzenkontakt und Alltag.
WichtigNästli ist kein Strafplatz.
Unter Stuhl, Tisch oder direkt bei den Füssen bleiben.
EinsatzZwei Finger Richtung anzeigen. Für Restaurant, Café, Büro, Wartezimmer und öffentliche Orte.
WichtigDown gilt bis Free.
Runterfahren und ruhig bleiben.
EinsatzLeise und langsam sprechen. Für kurze Beruhigung, Umweltreize und ruhige Alltagsführung.
WichtigEasy ersetzt keine Führung, sondern begleitet ruhiges Verhalten.
Die Ausbildung bleibt ruhig, klar und wiederholbar. Jedes Kommando hat genau eine Bedeutung und wird von beiden Personen identisch verwendet. Hope soll nicht durch Druck funktionieren, sondern durch Verständnis, sauberes Timing und verlässliche Führung. Ein Kommando wird nicht ständig wiederholt. Richtiges Verhalten wird im passenden Moment bestätigt, Halteübungen werden konsequent mit Free aufgelöst und Fehler werden als Hinweis verstanden, dass das Level noch zu hoch war.
Die Trainings werden nach Gefühl, Motivation und Tagesform durchgeführt. Kurze, saubere Einheiten sind wertvoller als lange, unruhige Einheiten. Wenn Hope müde, unsicher oder überfordert wirkt, wird die Aufgabe vereinfacht. Die bekannten Übungen bleiben gleich; nur Bedeutung, Dauer, Distanz, Ablenkung und Alltagssicherheit werden schrittweise verbessert.
Level 1 bedeutet, dass Hope die Grundbedeutung einer Aufgabe versteht. In Level 2 wird die Dauer aufgebaut, damit sie das Verhalten länger halten kann. In Level 3 kommt Distanz dazu, also leichte Bewegung oder Abstand zur führenden Person. In Level 4 wird mit Ablenkung gearbeitet, zum Beispiel Geräuschen, Menschen, Katzen oder Futterreizen. Level 5 ist erreicht, wenn die Übung im echten Alltag funktioniert und nicht nur in einer ruhigen Trainingssituation.
Die Reihenfolge ist wichtig. Zuerst kommt Bedeutung, danach Dauer, danach Distanz, danach Ablenkung und erst am Schluss der Alltag. Wenn eine Übung nicht funktioniert, wird nicht härter korrigiert, sondern auf ein einfacheres Level zurückgegangen.
Teil II
Jede Übung folgt derselben Logik: zuerst das Ziel verstehen, dann ruhig aufbauen, danach nur am Ende der Übung die Level-Checkliste abhaken. Die Checkboxen dienen bewusst nicht als Tagesplan, sondern als Fortschrittskontrolle.
Links die Beschreibung · rechts die Level-Leiter
Hope soll bei ihrem Namen zuverlässig zur führenden Person schauen oder sich klar an ihr orientieren.
Der Name wird einmal ruhig gesagt. Sobald Hope schaut, den Kopf dreht oder sich sichtbar orientiert, folgt Yess und ein Goodie. Danach kann mit Guet ruhig bestätigt werden.
Der Name bedeutet immer Orientierung und Sicherheit. Er wird nicht für Ärger, Druck oder Schimpfen verwendet.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll Geschirr, Führungsleine und Dressurhalsung entspannt akzeptieren und mit Sicherheit verbinden.
Ausrüstung wird zuerst gezeigt, dann kurz berührt, danach schrittweise angelegt. Jeder ruhige Schritt wird markiert. Bei Unsicherheit wird das Tempo reduziert.
Die Ausrüstung dient Sicherheit und Führung. Sie wird nicht als Strafe, Druckmittel oder hektisches Korrekturwerkzeug eingesetzt.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll verstehen, dass Yess exakt den richtigen Moment markiert und danach eine Belohnung folgt.
Yess wird nur gesagt, wenn der gewünschte Moment exakt passiert. Direkt danach kommt ein Goodie. Das Timing ist wichtiger als die Anzahl Wiederholungen.
Yess darf nicht mehrere Sekunden zu spät kommen. Sonst weiss Hope nicht, welches Verhalten gemeint war.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll Guet als ruhige Stärkung verstehen, wenn sie sich richtig und entspannt verhält.
Guet wird leise und ruhig gesprochen, während Hope bereits gutes Verhalten zeigt. Es bestätigt Ruhe, ohne die Situation zu unterbrechen.
Guet ist kein Party-Lob. Es soll Hope im stabilen Zustand halten.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll lernen, dass Halte- und Warteübungen erst mit Free beendet sind.
Free wird von Anfang an nach Sit, Stay, Nästli, Down, Korb, Tür und Auto verwendet. Am Anfang kommt Free nach wenigen Sekunden, später nach längerer Dauer.
Ohne klare Freigabe entscheidet Hope selbst. Dadurch werden alle Haltekommandos unsauber.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll bewusst Blickkontakt aufnehmen und sich bei Unsicherheit oder Ablenkung am Menschen orientieren.
Ein Goodie wird seitlich gehalten. Hope schaut zuerst zur Hand. Sobald sie zu den Augen schaut, kommt Yess und Belohnung. Danach wird Dauer und Umgebung gesteigert.
Fokus ist die wichtigste Alternative zu Ziehen, Fixieren, Jagen und selbstständigem Entscheiden.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll verstehen, dass Ziehen keinen Erfolg bringt und lockere Leine Bewegung ermöglicht.
Sobald Spannung entsteht, bleibt die führende Person ruhig stehen. Erst wenn Hope Spannung löst, zurückschaut oder näherkommt, geht es weiter.
Jede Ausnahme bestätigt das Ziehen. Deshalb muss die Regel von allen Personen gleich umgesetzt werden.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll während dem Laufen freiwillig Kontakt aufnehmen und auf die führende Person achten.
Jeder freiwillige Blick wird mit Yess markiert. Ruhiges Weiterlaufen wird mit Guet bestätigt. Die Übung wird in sehr kurzen Gehsequenzen aufgebaut.
Die Leinenführung wird dadurch aktiv. Hope lernt, dass Orientierung beim Menschen Erfolg bringt.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll nicht vor dem Menschen durch Türen gehen und vor Türen kontrolliert warten.
Vor jeder Tür wird kurz gewartet. Drängt Hope nach vorne, stoppt die Bewegung oder die Tür bleibt halb offen. Erst ruhiges Warten führt zu Free.
Türöffnung bedeutet nie automatisch Freigabe. Die Tür ist ein klarer Kontrollpunkt.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll niemals selbstständig aus dem Auto steigen.
Auto oder Kofferraum wird geöffnet. Hope bleibt gesichert. Vorpreschen wird ruhig mit Körperposition und Leine blockiert. Aussteigen erfolgt erst nach Free.
Diese Regel ist sicherheitsrelevant und gilt immer, auch bei kurzen Stopps.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll sich auf Signal setzen und sitzen bleiben, bis Free kommt.
Sit wird zuerst ohne Ablenkung geübt. Nach sauberem Hinsetzen folgt Yess. Die Dauer wird langsam verlängert und immer mit Free beendet.
Sit ist kein kurzes Hinsetzen mit sofortigem Aufspringen. Die Übung gilt bis zur Freigabe.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll ihre aktuelle Position halten, bis Free kommt.
Stay wird extrem kurz begonnen. Die Steigerung erfolgt in dieser Reihenfolge: zuerst Dauer, dann Distanz, dann Ablenkung. Nie alles gleichzeitig erhöhen.
Wenn Stay bricht, war das Level zu hoch. Dann wird vereinfacht, nicht härter korrigiert.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll auf ihre Decke, ihr Bett oder ihren Platz gehen und dort ruhig bleiben.
Hope wird mit Futter auf den Platz geführt. Sobald alle vier Pfoten auf dem Platz sind, folgt Yess. Ruhiges Bleiben wird mit Guet bestätigt. Die Auflösung erfolgt mit Free.
Nästli ist kein Strafplatz, sondern Ruhezone, Sicherheitsort und Alltagswerkzeug.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll im Hundekorb ruhig warten, bis Free kommt.
Hope wird ruhig in den Korb geführt oder dorthin eingeladen. Sobald sie im Korb ist, wird markiert. Bleibt sie ruhig, folgt Guet. Aufstehen darf sie erst nach Free.
Der Korb bedeutet Ruhe und Sicherheit, nicht Wegsperren oder Bestrafung.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll unter einem Stuhl, Tisch oder direkt bei den Füssen ruhig bleiben.
Hope wird mit einem Goodie ruhig in die Position geführt. Sobald sie korrekt darunter ist, folgt Yess. Ruhiges Verweilen wird mit Guet bestätigt und mit Free beendet.
Down ist die wichtigste Übung für Restaurant, Café, Büro, Besuch und Wartezimmer.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll ein Verhalten abbrechen und sich danach am Menschen orientieren.
Stopp wird zuerst bei einfachen Reizen geübt, zum Beispiel Futter in geschlossener Hand. Sobald Hope innehält, wegschaut oder zurücknimmt, folgt Yess und Belohnung aus anderer Quelle.
Stopp wird ruhig gesagt. Danach bekommt Hope eine klare Alternative wie Fokus, Back, Nästli oder Down.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll nichts vom Boden aufnehmen und stattdessen beim Menschen nachfragen.
Mit kontrolliertem Futter am Boden üben. Hope ist gesichert. Wenn sie hingehen will, kommt Stopp. Blick zu euch wird mit Yess markiert und aus der Hand belohnt.
Sie wird nicht bestraft, weil sie Futter sieht. Belohnt wird das Liegenlassen und die Orientierung zu euch.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll sofort und positiv zur führenden Person zurückkommen.
Back beginnt auf kurze Distanz. Die führende Person geht leicht rückwärts, Hope kommt, Yess, Jackpot. Danach darf oft wieder Free oder Weiterlaufen folgen.
Back darf nie negativ enden. Nicht rufen, um zu schimpfen oder etwas Unangenehmes zu starten.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll kurz, kontrolliert und sauber neben dem Menschen laufen.
Hie wird zuerst über wenige Schritte trainiert. Hope steht neben dem Bein, ihr lauft zwei Schritte, Yess, Goodie, Free. Danach wird langsam verlängert.
Hie ist eine konzentrierte Führposition für kurze Situationen, nicht der normale ganze Spaziergang.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll Katzen nicht jagen, nicht fixieren und nicht bedrängen.
Katzenkontakt beginnt gesichert und auf Distanz. Ruhiges Anschauen wird bestätigt. Blick weg von der Katze wird stark belohnt. Bei Spannung wird Distanz erhöht.
Katzen haben Rückzugsorte. Direkter Kontakt erfolgt nur kontrolliert und erst, wenn Hope ansprechbar bleibt.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll lernen, dass ruhiges Nichtstun eine echte Aufgabe ist.
Ruhiges Liegen wird gelegentlich mit Guet oder Easy bestätigt. Es gibt keinen Kommando-Marathon. Die Übung wird über Alltagssituationen aufgebaut.
Ruhe ist eine der wichtigsten Fähigkeiten für Besuch, Büro, Restaurant, Wartezimmer und Familienalltag.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
Hope soll verstehen, dass die bekannten Befehle nicht nur zu Hause gelten, sondern überall.
Bekannte Übungen werden an neue Orte übertragen: Zuhause, Flur, Garten, Spazierweg, Auto, Freunde, Restaurant, Tierarzt. Pro Training wird nur ein Faktor erschwert.
Wenn ein Befehl in neuer Umgebung nicht klappt, ist das meist kein Ungehorsam, sondern ein zu hohes Level.
Die Übung wird erst erschwert, wenn Hope ruhig, ansprechbar und ohne hektische Korrektur mitarbeiten kann. Wenn sie ausweicht, zieht, aufsteht, fixiert oder nicht reagiert, wird die Situation vereinfacht und der erfolgreiche Moment wieder sauber bestätigt.
„Hope soll nicht durch Druck funktionieren,
sondern durch Verständnis, sauberes Timing
und verlässliche Führung.“
Für Hope, unseren wundervollen Begleiter.